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Katharina Funke

Als Katharina Funke im Alter von 91 Jahren in Gilching starb, vermachte sie 1977 eine größere Summe der evangelischen Kirchengemeinde für "Kinder in Not oder die krank sind".
Katharina Funke war eine sehr bescheidene, "leise" Frau, die nach dem Tode ihres Mannes, dem Architekten Felix Funke, und ihrer Tochter Elisabeth in der Römerstraße in Gilching gelebt hat. Ursprünglich entstammte sie aus einer bäuerlichen Familie im Donauries. Auch wenn das Haus und die Grabstätte nicht mehr existieren, der Name Katharina Funke lebt in unserem Hause weiter. Ihr Vermächtnis machte es erst möglich, eine ehrenamtlich geführte Einrichtung zu schaffen, die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gilching einzigartig im Landkreis Starnberg, ja, sogar in Oberbayern, ist.

Wem helfen wir?

Frauen mit Kindern, aber auch Schwangere können durch Trennung vom Partner in Situationen geraden, in denen sie vorübergehend professionelle Hilfe brauchen. Wir arbeiten engagiert dafür, dass die Mütter neue Perspektiven für sich und ihre Kinder entwickeln können, damit für sie ein Leben ohne fremde Hilfe möglich wird.

Wie helfen wir?
Wir vermitteln und verwalten einige kleine Sozialwohnungen in der Rosenstraße, die über die Gemeinde Gilching angemietet sind. In diesen Wohnungen können in Not geratene Schwangere und Alleinerziehende zwei Jahre lang wohnen und werden während dieser Zeit durch uns betreut, um die Chance zu haben, ihre Lebensverhältnisse zu ordnen und zu stabilisieren. Seit Ende 2005 bieten wir auch eine heilpädagogische Begleitung von Mutter und Kind an.

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